Manuelles Blitzen, anschaulich erklärt

Paddy von neunzehn72.de erklärt in seinem neuen “Fotoschnack” auf leicht verständliche Weise das manuelle Blitzen. Dazu wollte ich eigentlich auch noch einen Artikel schreiben, aber da ich es nicht besser erklären könnte und das im Video schön anschaulich rüber kommt, gibt’s nun eben dieses hier zu sehen:

Beim Studio-Rundgang am Ende des Videos bin ich zugegebenermaßen etwas neidisch geworden…

Kaufentscheidung zum Ultraweitwinkel (UWW) Objektiv

Schon lange juckte es mich, aber jetzt war die Zeit reif meinen Brennweitenbereich endlich nach unten auszudehnen – ein Ultraweitwinkel-Objektiv musste her! Welche Objektive dabei in die engere Wahl kamen und für welches ich mich dann warum entschieden habe, möchte ich in diesem Artikel berichten. Für meine Kaufentscheidung wühlte ich mich (wie immer) durch unzählige Testberichte, Forenbeiträge und verglich massenhaft Bilder die mit den jeweiligen Objektiven gemacht wurden.

Ausgangslage: Meine kleinste Brennweite erreichte ich bisher mit meinem Tamron 17-50mm/F2,8 (an meiner Sony Alpha 700 mit Crop-Faktor 1,5 entspricht das aufgerundet 26mm an einer Kleinbildkamera). Ich wollte mehr Weitwinkel, aber wie immer auch einen guten Kompromiss in Sachen Schärfe, Verzerrung und Preis. Fischaugen-Objektive fielen von vornherein aus dem Raster, da diese für mich zu wenig Nutzen für den doch sehr hohen Preis haben.

Nachdem ich mir einen groben Überblick über die UWW’s verschafft habe, standen folgende Objektive zur Wahl (Preise lt. Amazon, Stand Heute, sortiert nach Preis):

Da so ein UWW ja eine recht spezielle Angelegenheit ist und man es i.d.R. nicht dauernd im Einsatz hat, wollte ich dafür eigentlich nicht so viel Geld ausgeben. Daher waren die Favoriten zu Beginn meiner Entscheidungsreise auch die beiden Günstigsten (das Sigma 10-20/4,0-5,6 und das Tamron 10-24/3,5-4,5). Das Tamron schnitt im direkten Vergleich aber durchweg schlechter ab und wurde oft auf eine Stufe mit dem Sony 11-18/4,5-5,6 gestellt, das (trotz wesentlich höherem Preis) ebenfalls nicht so der Brüller sein soll. Trotz etwas größerem Brennweitenbereich und leichtem Vorteil bei der Lichtstärke konnte das Tamron in Sachen Schärfe nicht so recht mithalten. Nebenbei soll es sich wohl auch anfühlen wie ein Joghurtbecher, das kann ich aber nicht beurteilen.

Während der Recherche zu den beiden günstigen Objektiven wurde mit Verweis auf den doch sehr starken Kompromiss in Sachen Schärfe immer wieder auf die teureren Alternativen verwiesen. Das Tokina 11-16/2,8 wurde in dieser Beziehung durchweg hoch gelobt, allerdings soll es hin und wieder Probleme mit dem Autofokus an Sony Kameras haben. Die Experten vertraten die Meinung, dass es wohl daran liegt, dass Tokina nur dieses eine Objektiv für Sony Kameras anbietet und sie die Technik des Sony AF’s nicht ganz so gut reverse-engineer’d haben, wie z.B. die Leute bei Sigma. Zu erwähnen ist natürlich auch der beste Lichtstärken-Wert im ganzen Vergleichsfeld mit einer durchgängigen Blende von F2,8. Wem es im UWW Bereich also auf Lichtstärke ankommt (z.B. für Konzertfotografie) sollte sich dieses Objektiv ruhig mal näher anschauen. Für mich persönlich spielte die Lichtstärke beim UWW keine so große Rolle (obwohl ich bei all meinen anderen Objektiven sehr darauf achte).

Das Sigma 10-20/3,5 HSM hatte gemischte Bewertungen. Dem HSM Antrieb und der guten Lichtstärke als Pluspunkt, stand eine wohl sehr extreme Serienstreuung in Sachen Fokus gegenüber, die bei diesem Preis aber einen sehr bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Wem allerdings Lichtstärke und Schärfe wichtiger sind als ein HSM Antrieb, der wäre dann mit dem gleich teuren Tokina wiederum besser beraten, da es die Fokus-Probleme ja bei Beiden geben kann. Allerdings… vom Sigma-Service hört man viel Gutes, vom Tokina-Service eher nicht so.

Das Sigma 12-24/4,5-5,6 HSM als einziges Vollformat-UWW meiner Liste, fiel recht schnell zum einen wegen des sehr hohen Preises und zum anderen wegen der 12mm als kürzeste Brennweite aus dem Raster. An meiner Crop-Kamera wäre es mit 18mm nicht mal mehr so richtig “ultra” und daher nicht das was ich suchte. Erst recht nicht zu dem Preis.

Fehlt noch eins, das Sigma 8-16/4,5-5,6 HSM mit der kürzesten derzeit erhältlichen Brennweite für APS-C Kameras von sagenhaften 8mm (12mm an 1,5 Crop – das verspricht krasse Bildeffekte). Die Testberichte sagen: super im Bereich 8-10mm (auch ohne abzublenden!), gut bis 12mm, etwas schlechter werdend bis 16mm (aber für den Bereich wollte ich das UWW auch nicht haben). Eine gute Schärfe, sehr geringe Verzeichnung (und das sogar bei den extremen 8mm) und so gut wie keine Klagen über Serienstreuung. Eine leichte Vignettierung ist vorhanden, allerdings ist das in der EBV so problemlos zu korrigieren, dass es für mich kein Thema war. Zumal ich einer derjenigen bin, die auch gerne mal nachträglich eine Vignettierung in ein Bild einfügen. Die Verarbeitungsqualität ist top und der HSM Antrieb eine nette Zugabe. Mein Favorit war gefunden. Ich kam zwar wegen des hohen Preises doch nochmal kurz ins grübeln, aber dann siegte der Rebell in mir… dieses Mal keine Kompromisse! Wenn schon UWW, dann verdammt nochmal richtig UWW!

Ein ausführlicher Bericht zum Sigma 8-16/4,5-5,6 und viele UWW-Bilder werden garantiert noch folgen, ich liebe dieses Objektiv jedenfalls jetzt schon! Der Blickwinkel ist unglaublich…

Was gibst Du auf Testberichte und Meinungen aus Blogs und Fotografie-Foren? Auch auf der Suche nach einem UWW, oder schon lange glücklich damit? Meinungen und Erfahrungen können wie immer gerne als Kommentar hinterlassen werden.

Fotografieren bei Kälte

Neulich war ich mit Freunden und meiner DSLR spazieren, auf einem gefrorenen See. Und es war kalt. Zuerst noch nicht soo sehr, -5° bei Sonnenschein, das war gut auszuhalten. Abends bei -11° und ohne Sonne sah das schon anders aus, ich war froh als ich wieder zu Haus war und meine Finger am warmen Kakao wärmen konnte.

Prinzipiell sind Kameras und Objektive problemlos bei Kälte (wie wir sie kennen) einsetzbar. Das Problem entsteht erst durch die Feuchtigkeit, also das Kondenswasser, dass sich bilden kann, wenn das Equipment direkt vom eisig Kalten ins wohlig Warme gebracht wird. Damit dies nicht geschieht, sollte man ein paar Dinge beachten, bevor man sich mit der Kamera ins Packeis begibt:

Kameratasche bis auf das Nötigste ausräumen
Klar, allein schon wegen des Gewichts, aber bei extremer Kälte lohnt es sich trotzdem einen genaueren Blick in die Tasche zu werfen. Akkus und Batterien entladen sich bei Kälte nämlich besonders schnell, deshalb sollte man sich fragen ob Aufsteckblitz, Funktrigger, Fernbedienung und Notfall-Batterien nicht vielleicht doch zu Hause bleiben können.

Luftentfeuchter-Granulat in die Tasche
Ich rede von diesen kleinen weißen Päckchen, die oft in Kartons zu finden sind, wenn technische Geräte verschickt werden. Die entfeuchten die Luft und verhindern die Bildung von Kondenswasser, also genau das Richtige für uns. Ein paar davon in die Kameratasche und wir sind für den Ernstfall gerüstet.

Die Akkus
Wie oben schon erwähnt, entladen sich Akkus/Batterien bei Kälte wesentlich schneller. Mit einem halbvollen Akku in den winterlichen Spaziergang aufzubrechen ist deshalb keine gute Idee. Ersatzakkus sollten nah am Körper zu getragen werden (z.B. Hosentasche oder Jacken-Innentasche) wo es wärmer ist. Die Akkus in der Kamera verlieren wenn sie zu kalt werden ordentlich an Leistung, daher kann es sich lohnen, diese nach einer Weile durch die wärmeren Ersatzakkus auszutauschen und die kalten Akkus am Körper zu wärmen.

Kamera akklimatisieren
Wie gesagt, der schnelle Wechsel von kalt zu warm ist es, der Kondenswasser entstehen lässt. Wir müssen dem Equipment also Zeit geben sich zu akklimatisieren. Konkret heißt das, die Kameratasche nach dem Ausflug ins Eis erst mal ein Weilchen (~ 1-2 Stunden) an einem nicht allzu warmen Ort zwischenzulagern, bevor sie in die warme Wohnung geholt wird. Also z.B. Kofferraum, Garage, Keller, Treppenhaus, oder falls das nicht möglich ist, sie zumindest ins kühlste Zimmer der Wohnung zu stellen.
Das ganze Equipment dann einfach für diesen Zeitraum in der Tasche lassen und nicht auspacken, denn die kalte Tasche schützt die Ausrüstung auch noch ein bisschen vor zu schneller Erwärmung.

Fotografen-Handschuhe
Ja, sowas gibt’s wirklich. Das sind Fingerhandschuhe, bei denen sich einige Fingerkuppen umklappen lassen und somit die Fingerspitzen frei legen. Je nach Kamera und der Größe ihrer Bedienelemente kann dies eine lohnende Anschaffung sein. Ich kam mit meiner A700 und den gefütterten Wildleder-Handschuhen ganz gut zurecht, aber wer mehr Fingerspitzengefühl haben möchte, oder z.B. eine Kamera oder Smartphone mit Touchscreen hat, könnte sich z.B. die Enjoyyourcamera Foto-Handschuhe mal näher anschauen. Im Sigma Fanshop gibt’s noch eine andere Variante mit Fingern.

Kamera zurück in die Tasche
Wenn nicht fotografiert wird und man nicht gerade auf Schnappschuss-Jagd ist, sollte die Kamera zurück in die Fototasche gepackt werden, das schützt die Kamera draußen immer noch am Besten.

Nicht auf’s Objektiv hauchen
Wer auf die Idee kommt bei -10° auf’s eiskalte Objektiv zu hauchen um es zu putzen, kann danach evtl. einen schönen aber sehr störenden dünnen Eisfilm auf der Linse bewundern. Wenn also etwas von der Linse geputzt werden muss, dann mit dem Reinigungspinsel, oder einem trockenen Linsen-Putztuch.

Eigentlich wollte ich dem Beitrag ja noch meine Bilder vom Spaziergang auf dem Eis hinzufügen, aber die liefere ich in einem separaten Beitrag dann noch nach.

Latex-Shooting mit Susanna Deathstar (Haenson-Studios Kitzingen)

Ich freue mich schon sehr auf das anstehende Shooting mit Susanna Deathstar, Grund genug über das letzte Mal zu berichten. Das liegt nämlich nun schon einige Monate zurück, hat wirklich viel Spaß gemacht und blieb in bester Erinnerung.

Das “Latex-Model-Sharing” wurde von Hans Will, dem Besitzer der Haenson-Studios in Kitzingen organisiert und es war auf 5 Teilnehmer beschränkt. Es herrschte von Anfang an eine lockere, gute Atmosphäre und Hans begann damit uns die Räumlichkeiten zu zeigen. Im Aufenthaltsraum erwarteten uns Leckereien vom Bäcker und guter Kaffee (was natürlich direkt schon mal Bonuspunkte gab *g*), ausserdem gab es zwei Studio-Räume mit unterschiedlichen Hintergrund- und Blitzanlagen. Ein kleiner blickgeschützter Aussenbereich und ein interessantes, aber nicht ganz unkompliziertes Treppenhaus waren ebenfalls nutzbar.

Sue und ihren Freund hatten wir (ich war mit Kumpel Simon dort) schon vor dem Studio kurz kennen gelernt und während wir Fotografen uns noch um die Technik kümmerten und im typischen Equipment-Smalltalk vertieft waren, zog sich Sue hinterm Raumteiler schon mal das erste Outfit an. Sie sollte uns an diesem Tag übrigens mit 5 verschiedenen Latex-Outfits überraschen, allesamt echte Hingucker, die allein für sich genommen schon ein Garant für interessante und nicht alltägliche Bilder waren. Sue’s Freund hatte dementsprechend auch gut zu tun ihr beim ein/auspacken, zusammenlegen, umziehen, einreiben, etc. zu helfen, man merkte aber schnell, dass er darin bereits gut geübt war :)

Sue In den Umziehpausen wurde jeweils das nächste Setup geplant und umgebaut was umgebaut werden musste. Hans schoss ein, zwei Testbilder um die Grundeinstellungen zu prüfen und dann konnten wir uns austoben. Während also ein Fotograf in Aktion war, konnten die Anderen nebenan ihre Bilder checken, sich austauschen, Objektive wechseln, Einstellungen ändern, Kaffee trinken, oder auch durch die Türe spicken und zuschauen was Fotograf und Model da treiben.

Es mag vielleicht nicht jedem recht sein, wenn andere Fotografen bei der Arbeit zuschauen und womöglich Ideen “klauen”, aber es muss jedem Model-Sharing/Workshop Teilnehmer klar sein, dass er dort nicht alleine sein wird und seine Posing-, Mimik-, Requisiten-Ideen möglicherweise von Anderen übernommen werden. Man sollte da nicht zu verkrampft und eigenbrödlerisch ans Werk gehen, denn man kann schliesslich selbst auch bei den Anderen “abschauen” und lernen. Ausserdem resultiert aus der selben Pose noch lange nicht das selbe Bild. Am Ende sollte doch sowieso jeder Fotograf danach streben seinen eigenen Stil zu entwickeln, egal ob eine Pose von Einem oder von zehn Fotografen fotografiert wurde.

Sue Apropos Pose… man merkte gleich, dass Sue schon ne Menge Erfahrung als Model hat, sie hat tolle Posen am Start und kann Anweisungen des Fotografen spielend umsetzen (sofern sie physisch möglich sind *g*). Das ist übrigens auch einer der Gründe an einem Model-Sharing teilzunehmen, denn ein erfahrenes Model mit entsprechender Garderobe möchte verständlicherweise auch dafür bezahlt werden und das kann für einen einzelnen Hobbyfotografen auf Dauer teuer werden – schliesslich wird mit dem Hobby eher kein Geld verdient, dafür ist das Equipment aber sauteuer – also teilt man sich einfach ein Model, lernt dabei ne Menge dazu und knüpft nebenbei noch interessante Kontakte.

Ein Model-Sharing kann ich also jedem ambitionierten Hobbyfotografen wärmstens empfehlen. Falls die Kosten ein Hinderungsgrund sind, muss man sich eben Models suchen, die auf TfP Basis arbeiten. Simon hat in seinem Blog übrigens gerade einen passenden Artikel über die Modelsuche verfasst.

Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Shooting, Sue’s neue Haarfarbe und ihre neuen Outfits! Hans hat die Teilnehmerzahl inzwischen auf 4 reduziert, damit man als Fotograf mehr Zeit mit dem Model hat. Find ich gut, hab nämlich schon viele Ideen im Kopf :)

Der “Foto-Stammtisch”

Meine Empfehlung an alle Foto-Amateure und Hobbyfotografen da draussen, die noch nie an einem Foto-Stammtisch teilgenommen haben: tut es! Es ist jedes Mal sehr erfrischend, inspirierend und äusserst interessant sich offline – also im real life – mit anderen Fotobegeisterten auszutauschen :)

Wie finde ich einen Foto-Stammtisch?
So ziemlich jeder sollte in seiner näheren Umgebung irgendwo einen Foto-Stammtisch finden können. Für die Suche nach Foto-Stammtischen lohnt sich definitiv ein Blick in den Event-Kalender der fotocommunity. Einfach den Ort eingeben und schon werden die lokalen Events angezeigt.
Ebenso leicht ist es selbst einen Foto-Stammtisch ins Leben zu rufen. Einfach als neues Event eintragen und ein bisschen Werbung machen (online & offline) und es werden auch höchstwahrscheinlich ein paar Leute eintrudeln. Aus persönlicher Erfahrung empfehle ich dafür eine Location auszusuchen, die nebenbei auch noch leckeres Essen bietet :)

Was bringt mir ein Foto-Stammtisch?
Zuallererst natürlich mal den realen Kontakt zu anderen Fotobegeisterten. Nicht jeder Hobbyfotograf ist gerne online unterwegs, es ist erstaunlich wieviele Leute wir auf unserem Foto-Stammtisch immer wieder antreffen, die sich aus diversen Gründen aus den Online-Communities zurückgezogen haben und lieber den direkten Kontakt zu Gleichgesinnten suchen.

…aha, und was noch?
Der Erfahrungsaustausch auf solchen Treffen ist unbezahlbar. Es gibt immer Leute von denen man etwas lernen kann und auch wenn keiner da ist, der mehr Foto-Erfahrung hat, so hat er vielleicht trotzdem gute Ideen, Tips für Locations, oder ist einfach froh ein bisschen in die richtige Richtung geschubst zu werden. Jeder hat mal angefangen und war froh den ein oder anderen Tip zu kriegen. Sehr interessant ist es auch immer vom Umgang der Anderen mit den Models zu erfahren. Jeder hat da so seine ganz eigenen Erfahrungen und es ist oft sehr lustig diese auszutauschen.

…und weiter?
Die Bildbesprechungen sind immer wieder höchst lehrreich. Zu unserem Foto-Stammtisch kann z.B. jede(r) seine Bilder mitbringen, zu denen Feedback erwünscht ist (als Abzug, oder digital). Es ist super spannend zu erfahren, was Andere an den Bildern verbessern würden und man kann direkt nachfragen, wenn es mal zu technisch wird und sich Tips zu Ausrüstung und Licht- & Kamera-Einstellungen geben lassen. Es hat sich bewährt, wenn jemand einen Laptop mitbringt, an dem die Teilnehmer ihre Bilder vom mitgebrachten USB-Stick, oder (sofern eine Internet-Verbindung besteht) auch direkt aus dem Online-Album zeigen können. Also, wer ein Netbook, iPad oder Tablet-PC hat, Fotos drauf und mitbringen! :)

Was dann?
Tip 1: Mit dem Foto-Stammtisch muss es ja nicht aufhören. Es bietet sich an bei solchen Treffen gemeinsame Foto-Aktionen zu planen. Wer z.B. noch nie ein Hobbymodel gebucht hat, wird sich vielleicht freuen, wenn er beim “ersten Mal” nicht alleine ist oder Tips zum Umgang mit Modelverträgen bekommt.
Tip 2: Wenn ein paar Leute die Kamera zum Stammtisch mitbringen, könnte danach direkt noch eine nächtliche Foto-Tour gestartet werden. Dabei entstehen unter Garantie witzige Bilder – Fotografen sind nämlich alle etwas seltsam ;)
Tip 3: Es hat sich auch bewährt, gemeinsam ein Bildthema für den nächsten Stammtisch auszusuchen. Dazu bringt dann jeder der mag ein paar Bilder (alte oder neue) mit, die dann besprochen werden.
Tip 4: Ein Hardware-Thema (z.B. “Fototaschen”, oder “Lichtformer”) vereinbaren und das nächste Mal die entsprechende Ausrüstung mitbringen. Das hilft nicht nur Anfängern ungemein, wie oft hat man schon die Möglichkeit soviele verschiedene Dinge zu sehen/anzufassen/auszuprobieren und auch direkt den Besitzer darüber auszufragen.

... und einem Haufen verrückter Fotografen Es gibt viele Möglichkeiten, wichtig ist einfach mal loszulegen!

Achja, ich glaube der Portrait-Workshop mit Lisa (Bild rechts) wurde auch auf einem unserer Foto-Stammtische initiiert…

Vielleicht sehen wir uns ja mal auf dem Foto-Stammtisch in Böblingen :)